Eheringe Titan

Titan wird erst seit einigen Jahren für die Fertigung von Schmuck verwendet, daher sind Eheringe Titan noch ziemlich neu. Das Material ist vergleichsweise preiswert, es ist beständig, doch ist es besonders leicht. Anders als Silber und Weißgold hat Titan eine ausgeprägte Graufärbung, die deutlich stärker als bei Palladium und bei Platin auftritt. Titan wird, da es preiswert ist, häufig für die Fertigung von Verlobungs- oder Partnerringen verwendet, doch entscheiden sich preisbewusste Paare und diejenigen, die es modern mögen, für Eheringe Titan.

Titan – ein leichtes Metall

Titan ist sehr leicht, dennoch ist es fest, dehnbar und korrosionsbeständig. Es wird überall dort angewendet, wo es auf Korrosionsbeständigkeit und ein geringes Gewicht ankommt, vor allem in der Medizin. Titan ist in der Herstellung deutlich teurer als Stahllegierungen. Erstmalig wurde Titan im Jahre 1791 in England vom Geistlichen und Amateurchemiker William Gregor entdeckt, der es in Titaneisen fand. Der deutsche Chemiker Heinrich Klaproth entdeckte Titan im Jahre 1795 in Rutilerz, er gab dem Metall seinen Namen. Erst Justus von Liebig konnte im Jahre 1831 Titan aus dem Erz gewinnen. Fast hundert Jahre sollte es dauern, bis es William Justin Kroll schließlich gelang, ein Verfahren zur Gewinnung von Titan zu entwickeln. Dieses Verfahren, das aus dem Jahre 1930 stammt, wird als Kroll-Prozess bezeichnet und wurde im Jahre 1940 patentiert.

Vorkommen von Titan

Titan kommt in der Erdkruste in Form von Oxiden und von Titanerzen vor, doch ist die Titanausbeute dabei nur sehr gering. Die größten Vorkommen befinden sich in Australien, in Skandinavien und in Nordamerika. In Meteoriten kann Titan enthalten sein, ebenso ist es in der Sonne, in einigen Sternen und auf dem Mond enthalten. Überlegungen für das Asteroid Mining, die Gewinnung von Titan aus erdfernen Objekten, wurden bereits getroffen. Die Gewinnung von Titan aus den Erzen Rutil oder Ilmenit ist sehr aufwendig und kostspielig. Seit der Entdeckung des Kroll-Prozesses hat sich der Herstellungsprozess für Titan kaum verändert. Angereichertes Titandioxid muss in der Hitze mit Chlor und Kohle zu Titanchlorid und Kohlenmonoxid umgewandelt werden, während durch flüssiges Magnesium die Reduktion zu Titan erfolgt. Um bearbeitbare Legierungen zu erhalten, muss der nun vorhandene Titanschwamm in einem Vakuum-Lichtbogenofen umgeschmolzen werden.

Vorteile von Titan

Eheringe Titan bieten den Vorteil, dass sie sehr leicht und trotzdem sehr fest sind, sie sind ziemlich kratzfest. Das Material besitzt sehr gute Trageeigenschaften, es kann sogar von Allergikern getragen werden, es enthält kein Nickel. Eheringe Titan sind sehr hart und zeichnen sich daher durch Beständigkeit aus. Die Verwendung von Titan für Schmuck ist eher von untergeordneter Bedeutung, denn aufgrund der Korrosionsbeständigkeit, der Festigkeit und der Leichtigkeit kommt es vielfach in der Industrie, in der Schifffahrt, in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Medizin zum Einsatz. Die Farbe des Titans lässt sich durch das Erzeugen einer Oxidschicht gestalten, sie wird durch Lichtbrechung an unterschiedlich starken Schichten erzeugt. Auf diese Weise können so ziemlich alle Farben entstehen, doch sind die Eheringe Titan zumeist in Grau anzutreffen.

Aus Titan gefertigte Eheringe

Eheringe Titan finden Sie in vielen Varianten, glatt oder abgerundet. Viele Modelle verfügen über Einschleifungen oder Gravuren, die nicht immer gerade, sondern auch asymmetrisch angeordnet sein können. Die Eheringe Titan haben häufig eine matte Oberfläche, doch ebenso finden Sie Modelle mit polierter oder mit geschliffener Oberfläche. Neben Eheringen aus reinem Titan können Sie Eheringe Titan wählen, die über Verzierungen aus Rotgold oder Gelbgold verfügen, ebenso sind Modelle in Kombination mit Keramik zu finden. Verschiedene Eheringe Titan für Damen werden mit Schmucksteinen angeboten.